Das Bundesamt für Verkehr sträubt sich gegen den Schutz des Regionalverkehrs vor Konkurrenzierung durch Fernbusse. Dies liege im Interesse der Steuerzahlenden. Die Interessengemeinschaft für den öffentlichen Verkehr IGöV kann diese Behauptung nicht nachvollziehen!

IGöV / NR Bea Heim 

Die Nationalratskommission will den Regionalverkehr besser gegen Konkurrenz durch private Busanbieter schützen. Damit soll Rosinenpickerei verhindert werden. Das Bundesamt wehrt sich dagegen und bemüht dazu die Interessen der Steuerzahlenden an nicht subventioniertem Verkehr.

Diese Argumentation ist nicht nachvollziehbar. Es ist offensichtlich, dass private Busangebote Fahrgäste von der Bahn weg auf die Strasse bringen würden. Damit verlöre der Regionalverkehr Einnahmen, welche entweder durch erhöhte Subventionen ausgeglichen oder durch einen Abbau des Angebots kompensiert werden müssten. Beides liegt nicht im öffentlichen Interesse!

Da die Konkurrenzierung des Regionalverkehrs durch Fernbusse erhöhte Beiträge der Steuerzahlenden an den öV nach sich ziehen würden, unterstützt die IGöV die Haltung der Nationalratskommission.

Foto: flixbus.de

Kommentare

Avatar
Sicherheitscode